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Steinmetzzentrum Königslutter - Ihre Chancen für Gegenwart und Zukunft!
 
  
 

Das Bildungszentrum hat mehr als 280 Werkstücke ohne Verrechnung von Arbeitskosten für die Frauenkirche aus POSTAER SANDSTEIN angefertigt. Die Meisterschüler und die Lehrlinge haben viel Engement und Idealismus aufgebracht.  Die Frachtkosten und die Kosten für das Steinmaterial hat die Bauherrin der Frauenkirche getragen.

Die Ausbilder, die Lehrlinge und die Meisterschüler des Zentrums waren enorm engagiert. Aus Dank an die beteiligten Steinmetzen und an die Bauherrschaft der Frauenkirche haben wir diese Seite eingerichtet.

Das gesamte Steinmetzhandwerk hat sich im Übrigen mit ca. 2.500 kostenlosen Werksteinen am Aufbau der Frauenkriche Dresden beteiligt.

 

Meisterschüler eines einzigen Jahrgangs von Bildungszentrums und Steinmetzschule Königslutter  haben das mittlere Kranzgesims der Kirche mit den steinernen "Dielenköpfen", das aus insgesamt 76 Werkstücken besteht, alleine geformt.

 

Abb. 1: Schichtenplan des mittleren Kranzgesimses mit den 76 Werkstücken

mit Dielenköpfen

 

 

 

Abb. 2: Es handelt sich um ein Foto vor der Zerstörung der Frauenkirche.

Jeder Besucher, der heute vom Kirchenhauptraum nach oben blickt,

sieht die Arbeiten aus Königslutter. 

 

 

Abb. 3 Schnitt durch die Frauenkirche: Die gelbe Markierung zeigt die Lage

des Kranzgesimses an.

 

Interessant waren alle Arbeiten für Frauenkirche insbesondere, weil in Kombination von high tec (CAD-Zeichnung und Schablonenherstellung durch Wasserstrahlsägen) mit alten handwerklichen Techniken der Barockzeit neue Werkstücke geschaffen wurden. Diese Chance bietet sich nur einmal, wenn überhaupt, in einem Steinmetzleben.

 

Neben den Meisterschülern arbeiteten zahlreiche Lehrlinge einfachere und profilierte Werkstücke je nach ihrem Leistungsstand im Bildungszentrum unter Anweisungen der Lehrwerkmeister.

 

Des Weiteren wurden weitere sehr exponierte Arbeiten, wie z.B. reichhaltig profilierte Werkstücke (Dachfirststeine, Profilstücke an den Ecktürmen, Fensterstürze, Gewändestücke usw.)  

 

oder

 

Flammenvasen als Steinmetzarbeiten, wie oben zu sehen ist, während der Meisterprüfung aus Rohstücken mit der Hand wie in vergangener Zeit herausgeschlagen.

 

Neben Steinmetzarbeiten waren an der Frauenkirche auch einige wenige Steinbildhauerarbeiten anzufertigen.

Meisterschüler wählten "steinerne Flammen" (Steinbildhauerarbeiten) als Meisterstücke. Sie können einen Auszug aus der Publikation "Frauenkirche, die Zeitung der Stifter" mit dem unten stehenden download gerne ansehen. Auf dem mittleren Bild der Zeitung ist im Hintergrund eine der alten originalen "steinernen Flammen" der Frauenkirche Dresden, die teilweise zur Rekonstruktion von einem Meisterschüler ergänzt wurde, deutlich zu erkennen.

 

Hier downloaden (zum Betrachten benötigen Sie den   Adobe® Reader®):